Beratung &Therapie in Zeiten von Hartz IV
(Marita Blauth, TuBF )

„Wir sind alle Geborene und von der Geburt bis zum Tod auf Fürsorge angewiesen, d.h. auf materielle, emotionale, geistige Zuwendung - einmal mehr, einmal weniger. Anders würden wir nicht überleben. Wir sind also alle "Sozialhilfe- EmpfängerInnen" und im Verlaufe unseres Lebens hoffentlich auch immer wieder ‚Sozialhilfe-GeberInnen’. Kein Mensch kann sich ‚gesund’ entwickeln ohne ein wie auch immer geartetes soziales Netz. Fürsorge-Abhängigkeit ist der ‚Normalzustand’ aller Menschen.“
Ursula Knecht-Kaiser & Caroline Krüger, August 2009 (www.bzw-weiterdenken.de)

Seit fast 30 Jahren beraten wir Frauen in der TuBF. Noch nie aber waren wir in Therapien und Beratungen mit so viel existentieller materieller Not konfrontiert, mit so viel Angst zu verelenden, Angst die Wohnung zu verlieren, Angst aus Mangel und Druck krank oder verrückt zu werden, wie in den letzten zwei Jahren. Und die Schichtzugehörigkeit der Frauen, die die TuBF aufsuchen, hat sich nicht wesentlich verändert. Die Not ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen.

Die kürzlich bis vor das Bundesverfassungsgericht gelangte Auseinandersetzung um Hartz IV betrifft die TuBF auf zwei Ebenen... bitte weiterlesen!

Kommentare erwünscht!
 


 

 

 

 

 

 

     
 
 
     
   
Aktuelles
Jahresbericht
Newsletter
Gästebuch (in Vorbereitung)