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Therapie in der TuBF

Selbstbestimmung, Handlungspotentiale und

soziale Bezogenheit fördern

Die psychotherapeutische Arbeit zielt darauf, schöpferisches Handlungspotential freizusetzen und Selbstbestimmung, Stärke, Differenz und soziale Bezogenheit von Frauen zu unterstützen.

Das methodische Therapiespektrum der TuBF umfasst neben der Psychodynamischen Psychotherapie folgende Therapiemethoden:


Psychodynamische Imaginative Traumatherapie PITT®

Somatic Experiencing

Verhaltenstherapie

Systemische Therapie

Die Kosten für eine Therapiestunde betragen je nach Einkommen zwischen 40 und 100 Euro.

Kostenübernahme durch die Stadt Bonn für Frauen mit geringem Einkommen, mit Grundsicherung durch das Sozialamt oder mit Hartz IV Bezug sind möglich.


Psychodynamische Imaginative Traumatherapie PITT®

PITT® ist ein von Dr. Luise Reddemann entwickelter traumatherapeutischer Ansatz, in dem sie davon ausgeht, dass die Auseinandersetzung mit erlittenem Leid Stärke bei den betroffenen Personen voraussetzt. Die seelische Widerstandskraft, die sog. Resilienz wird also zunächst gefördert und ausgebaut. Im Rahmen von PITT® werden hierzu verschieden Techniken zur Traumabearbeitung genutzt, deren Ziel es ist, Sicherheit und Stabilisierung für die Klientin zu erreichen. Der Geist des ressourcenorientierten Ansatzes PITT ® ist mit einem Satz von Erich Fried zu beschreiben, den Dr. Luise Reddemann ihrer Arbeit zugrunde legt: „Es gibt nur ein Gegengewicht gegen Unglück.......und das ist Glück“.


Somatic Experiencing

Somatic Experiencing („den Körper erleben“), entwickelt von Dr. Peter Levine, befaßt sich mit den instinktiven, einzigartigen und kreativen Körperreaktionen, die einer Verarbeitung von traumatischen Erfahrungen innewohnen. Wesentliche Aspekte in diesem Heilungsprozess sind die Nutzung von Ressourcen und die Technik der Verlangsamung. Es wird im stetigen Wechsel zwischen ressourcenvollen Zuständen und Traumageschehen gearbeitet, ohne dass es noch einmal zu einer Überwältigung im Sinne einer Retraumatisierung kommt. Anhaltende Erstarrungsreaktion und damit verbundene Trauma-Symptome können sich in diesem Prozess auflösen und abgespaltete Energie und Körperkompetenz können dauerhaft integriert werden.


Verhaltenstherapie

Im Mittelpunkt stehen hier vor allem das Entdecken, Infragestellen und Verändern von problematischen Grundüberzeugungen, Konfrontationsübungen bei Ängsten und Zwängen, das Einüben von Entspannungsverfahren sowie das Training von sozialen Kompetenzen (Kommunikationsfertigkeiten).

In die Arbeit unserer Verhaltenstherapeutinnen fließen auch Elemente aus Verfahren ein, die zu den neueren Strömungen der Verhaltenstherapie gehören (aus der sogenannten „dritten Welle der Verhaltenstherapie“). Hier stehen vor allem Akzeptanz (insbesondere von inneren Vorgängen), Emotionsregulation, Achtsamkeit, Mitgefühl mit sich selbst sowie die Arbeit mit Werten im Vordergrund. Zu diesen Verfahren gehören u.a. die DBT (Dialektisch Behaviorale Therapie), ACT (Akzeptanz- und Commitment-Therapie), Schematherapie und CFT (Compassion Focused Therapy).

Systemische Therapie

Der Systemische Ansatz gehört zu den jüngeren Therapieverfahren, der sich zunächst als eine Bewegung mit unterschiedlichen Schulen in den 50er Jahren entwickelt hat.

In der Systemischen Therapie werden Probleme nicht als Eigenschaften einer Person betrachtet, sie sind vielmehr Ausdruck der aktuellen Kommunikations- und Beziehungsbedingungen. Daher wird auch von der Kontextabhängigkeit von Verhalten gesprochen, da Probleme oftmals nur in bestimmten Situationen auftreten und in anderen wiederum nicht.  „Symptome“ können in diesem Zusammenhang auch sinnhaft  im Sinne eines Lösungsversuchs erscheinen, da sie auf Störungen der Entwicklungsmöglichkeiten in den jeweiligen Bezugssystemen hinweisen.

Der therapeutische Blick erweiterte sich dadurch vom Individuum auf die inner- und die außerfamiliären Beziehungen, wie z.B. die Herkunftsfamilie oder die Arbeitssituation sowie auf die größeren Bezugssysteme, wie z.B. die gesellschaftliche Teilhabe.

Eine Schlüsselrolle in der Therapeutin-Klientin-Beziehung spielen das Entgegenbringen von Wertschätzung für die Klientin in ihren Bezugssystemen und ein hoher Grad an Transparenz über das, was in der Therapie geschieht. Um die unterschiedlichen Perspektiven und Wirkweisen innerhalb der Systeme erfahrbar zu machen, kommen auch kreative Methoden zum Einsatz, was den therapeutischen Prozess auf der Erlebnis- sowie der Erkenntnisebene sinnvoll ergänzt.

Psychosynthese

Psychosynthese lädt ein zu einer kreativen und liebevollen Auseinandersetzung mit sich selbst. Sie wurde als tiefenpsychologische und ganzheitliche Therapieform Anfang des 20. Jahrhunderts von dem italienischen Psychiater Roberto Assagioli entwickelt. In der Psychosynthese wird davon ausgegangen, dass uns Menschen alle Potentiale innewohnen, die wir brauchen, um ein erfülltes Leben zu führen.

Ziel der Psychosynthese ist es, Menschen dabei zu unterstützen, die eigenen Potenziale wahrzunehmen und zu entfalten, emotionale Blockaden zu lösen, die im Laufe der Entwicklung entstanden sind, sich aus belastenden Abhängigkeiten und einengenden Verstrickungen zu befreien,

Selbstliebe und Souveränität zu stärken, mehr Lebensfreude zu spüren und bei allem zu erfahren und darauf vertrauen zu lernen, dass Konflikte immer auch Wachstumschancen bereithalten, die wir nutzen können. Psychosynthese umfasst vielfältige kreative und erfahrungsorientierte Methoden, hierzu gehören die Arbeit mit Träumen, inneren Bildern und Symbolen (Imaginative Verfahren), Teilpersönlichkeits- und Inner-Kind-Arbeit, Techniken zur Entwicklung des Willens oder die Praxis der Disidentifikation ebenso wie Gespräche und Impulse zur achtsamen Selbsterforschung. Weitere Informationen finden sich hier: www.psychosynthese.de werden.