TuBF - Therapie, Beratung & Coaching für Frauen


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Therapie in der TuBF


Selbstbestimmung, Handlungspotentiale

und soziale Bezogenheit fördern

Die psychotherapeutische Arbeit zielt darauf, schöpferisches Handlungspotential freizusetzen und Selbstbestimmung, Stärke, Differenz und soziale Bezogenheit von Frauen zu unterstützen.

Das methodische Therapiespektrum der TuBF umfasst neben der Psychodynamischen Psychotherapie folgende Therapiemethoden:

Verhaltenstherapie

Systemische Therapie

Somatic Experiencing

Psychosynthese

Die Kosten für eine Therapiestunde betragen je nach Einkommen zwischen 40 und 100 Euro.

Kostenübernahme durch die Stadt Bonn für Frauen mit geringem Einkommen, mit Grundsicherung durch das Sozialamt oder mit Hartz IV Bezug sind möglich, wenn Sie in Bonn gemeldet sind.


Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (TP)

Das Ziel der tiefenpsychologisch-fundierten Psychotherapie ist, Einsicht in unbewusste Motive und in die Hintergründe aktueller  Beschwerden und Probleme zu erlangen. Hierbei wird ein besonderer Blick auf Beziehungsmuster gelegt, die sich in der Herkunftsfamilie entwickelt haben und die sich in gegenwärtigen Beziehungen erneut manifestieren. Der Einbezug der Biografie ist dabei wichtig, auch wenn der Fokus klar auf der Gegenwart und somit der aktuellen Situation liegt. Mit Hilfe der therapeutischen Beziehung und verschiedenen methodischen Ansätzen soll zunehmende innere Flexibiliät in allen Lebensbereichen ermöglicht werden.


Verhaltenstherapie

Im Mittelpunkt stehen hier vor allem das Entdecken, Infragestellen und

Verändern von problematischen Grundüberzeugungen,

Konfrontationsübungen bei

Ängsten und Zwängen, das Einüben von Entspannungsverfahren sowie das

Training von

sozialen Kompetenzen (Kommunikationsfertigkeiten).

In die Arbeit unserer Verhaltenstherapeutinnen fließen auch Elemente

aus Verfahren ein, die zu den neueren Strömungen der Verhaltenstherapie

gehören (aus der sogenannten „dritten Welle der

Verhaltenstherapie“). Hier stehen vor allem Akzeptanz (insbesondere

von inneren Vorgängen), Emotionsregulation, Achtsamkeit, Mitgefühl mit

sich selbst sowie die Arbeit mit Werten im Vordergrund. Zu diesen

Verfahren gehören u.a.

die DBT (Dialektisch Behaviorale Therapie), ACT (Akzeptanz- und

Commitment-Therapie), Schematherapie und CFT (Compassion Focused

Therapy).


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Systemische Therapie

Der Systemische Ansatz gehört zu den jüngeren Therapieverfahren, der sich zunächst als eine Bewegung mit unterschiedlichen Schulen in den 50er Jahren entwickelt hat.

In der Systemischen Therapie werden Probleme nicht als Eigenschaften einer Person betrachtet, sie sind vielmehr Ausdruck der aktuellen Kommunikations- und Beziehungsbedingungen. Daher wird auch von der Kontextabhängigkeit von Verhalten gesprochen, da Probleme oftmals nur in bestimmten Situationen auftreten und in anderen wiederum nicht.  „Symptome“ können in diesem Zusammenhang auch sinnhaft  im Sinne eines Lösungsversuchs erscheinen, da sie auf Störungen der Entwicklungsmöglichkeiten in den jeweiligen Bezugssystemen hinweisen.

Der therapeutische Blick erweiterte sich dadurch vom Individuum auf die inner- und die außerfamiliären Beziehungen, wie z.B. die Herkunftsfamilie oder die Arbeitssituation sowie auf die größeren Bezugssysteme, wie z.B. die gesellschaftliche Teilhabe.

Eine Schlüsselrolle in der Therapeutin-Klientin-Beziehung spielen das Entgegenbringen von Wertschätzung für die Klientin in ihren Bezugssystemen und ein hoher Grad an Transparenz über das, was in der Therapie geschieht. Um die unterschiedlichen Perspektiven und Wirkweisen innerhalb der Systeme erfahrbar zu machen, kommen auch kreative Methoden zum Einsatz, was den therapeutischen Prozess auf der Erlebnis- sowie der Erkenntnisebene sinnvoll ergänzt.


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Somatic Experiencing

Somatic Experiencing („den Körper erleben“), entwickelt von Dr. Peter Levine, befaßt sich mit den instinktiven, einzigartigen und kreativen Körperreaktionen, die einer Verarbeitung von traumatischen Erfahrungen innewohnen. Wesentliche Aspekte in diesem Heilungsprozess sind die Nutzung von Ressourcen und die Technik der Verlangsamung. Es wird im stetigen Wechsel zwischen ressourcenvollen Zuständen und Traumageschehen gearbeitet, ohne dass es noch einmal zu einer Überwältigung im Sinne einer Retraumatisierung kommt. Anhaltende Erstarrungsreaktion und damit verbundene Trauma-Symptome können sich in diesem Prozess auflösen und abgespaltete Energie und Körperkompetenz können dauerhaft integriert werden.

Mehr zu Somatic Experiencing…


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Psychosynthese

Psychosynthese lädt ein zu einer kreativen und liebevollen

Auseinandersetzung mit sich selbst. Sie wurde als tiefenpsychologische

und ganzheitliche Therapieform Anfang des 20. Jahrhunderts von dem

italienischen Psychiater Roberto Assagioli entwickelt. In der

Psychosynthese wird davon ausgegangen, dass uns Menschen alle Potentiale

innewohnen, die wir brauchen, um ein erfülltes Leben zu führen.

Ziel der Psychosynthese ist es, Menschen dabei zu unterstützen, die

eigenen Potenziale wahrzunehmen und zu entfalten, emotionale Blockaden

zu lösen, die im Laufe der Entwicklung entstanden sind, sich aus

belastenden Abhängigkeiten und einengenden Verstrickungen zu befreien,

Selbstliebe und Souveränität zu stärken, mehr Lebensfreude zu spüren und

bei allem zu erfahren und darauf vertrauen zu lernen, dass Konflikte

immer auch Wachstumschancen bereithalten, die wir nutzen können.

Psychosynthese umfasst vielfältige kreative und erfahrungsorientierte

Methoden, hierzu gehören die Arbeit mit Träumen, inneren Bildern und

Symbolen (Imaginative Verfahren), Teilpersönlichkeits- und

Inner-Kind-Arbeit, Techniken zur Entwicklung des Willens oder die Praxis

der Disidentifikation ebenso wie Gespräche und Impulse zur achtsamen

Selbsterforschung.

Weitere Informationen finden sich hier: www.psychosynthese.de.


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